touNEWS

Wir arbeiten im Home Office - und haben einige Tipps

Autor : Christoph Marti — Fr,  13.03.2020

Home Office ist eine wirksame Massnahme in der aktuellen Ausnahmesituation: Man verhindert unnötige Kontakte, Ansteckungen unter Teammitgliedern und sichert damit einen funktionierenden Betrieb.

Auch wir haben bereits auf Home Office umgestellt und verzichten aus aktuellem Anlass auf persönliche Kontakte.

Sie erreichen uns jedoch weiterhin per Mail oder in wirklich dringenden Fällen unter den Mobile-Nummern der Mandatsleiter. 

Der Umgang mit dieser vielfach ungewohnten Arbeitswelt ist jedoch nicht ohne.

Das Team von watson.ch hat die fünf folgenden Tipps zu diesem Thema aufbereitet welche wir Ihnen nicht vorenthalten möchten (zum vollständigen Artikel

Feste Arbeitszeiten beibehalten

Ausschlafen, bis die innere Uhr einen weckt oder so lange am Frühstückstisch sitzen bleiben, bis die Zeitung fertig gelesen ist? Lieber nicht. Auch im Home-Office ist es wichtig, eine fixe Arbeitszeit zu definieren. Ansonsten ist es Mittag und man ist immer noch nicht richtig in die Gänge gekommen. Das Gleiche gilt aber auch für den Abend. Wenn nicht dringend der Zug erwischt werden musst, läuft man Gefahr, kein Ende zu finden. Das Festsetzen eines fixen Feierabends fördert zudem die Produktivität.

Mit Bewegung in den Tag starten

Vom Bett übers Zähneputzen direkt an den Schreibtisch. Das klingt verlockend, sollte aber vermieden werden. Obwohl er für Pendler manchmal mühsam ist, hilft der Arbeitsweg beim Wachwerden. Das Tageslicht und die frische Luft tragen dazu bei, dass der Körper umstellt und munter wird. Am besten geht man auch im Home-Office kurz raus und dreht eine Runde um den Block. Die Rückkehr an den Schreibtisch signalisiert einen klaren Start in den Arbeitstag.

Weg mit den Trainerhosen

Das Ritual der meisten nach einem Arbeitstag ist wohl das Anziehen der Trainerhosen. Wer ist schon mit Jeans oder Blazer zu Hause? Deshalb wäre es auch komisch, mit der «normalen» Kleidung im Home-Office zu arbeiten, oder?

Darüber herrscht bei der watson-Redaktion Uneinigkeit. Die meisten raten aber, die Trainerhosen beim Home-Office wegzulassen. Mit gebürsteten Haaren und «Arbeitskleidern» ist man im Kopf frischer und hat ein ähnliches Setting wie im Büro.

Arbeitsplatz so gut es geht einstellen

Nicht alle haben zu Hause ein eigenes Bürozimmer oder einen richtigen Schreibtisch. Trotzdem sollte der Arbeitsort so gut wie möglich eingerichtet werden. Als erstes gilt: Alles, das ablenken könnte, wegräumen. Die (unbezahlten) Rechnungen auf dem Esstisch, der Kabelsalat auf dem Schreibtisch, die Wäsche am Boden. Denn wer Ordnung um sich hat, hat sie auch im Kopf. Muss während der Home-Office-Zeit auf einen Küchen- oder Esstisch ausgewichen werden, solltest du folgende Dinge beachten:

Wähle einen hellen Ort in der Wohnung. Das beste Licht zum Arbeiten ist das Tageslicht. Möglichst keine blendende Deckenbeleuchtung verwenden. Am besten eignen sich Steh- oder Schreibtischlampen.

Im Idealfall steht der Schreibtisch im rechten Winkel zum Fenster. Nicht mit den Blick oder dem Rücken zum Fenster arbeiten. Der Kontrast zum Bildschirm ist zu stark bzw. zu schwach. Das kann zu Augenbrennen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen führen.

Wer keinen Bildschirm zu Hause hat und mit dem Laptop arbeitet, sollte besonders achtsam sein. Es empfiehlt sich, mit einer externen Tastatur zu arbeiten. Der Abstand zum Bildschirm sollte eine Armlänge betragen. Wenn sich die Unterarme auf dem Schreibtisch befinden, sollten sie im 90-Grad-Winkel sein. Die Kante des Bildschirms sollte auf der Höhe der Augen sein. Um die Höhe des Laptops zu verstellen, nimmt man am besten Bücher oder Kartonschachteln zur Hilfe.

Zusatztipp: Unbedingt Pflanzen aufstellen. Sie sorgen für eine angenehme Atmosphäre, genügend Sauerstoff und sollen anscheinend sogar die Konzentration fördern!

Pausen einlegen

Natürlich sind Pausen auch im Home-Office wichtig. Diese gehen aber schnell vergessen, wenn das Büro-Gspändli nicht zur Kafipause ruft. Und weil es der Banknachbar auch nicht machen kann: Lüften nicht vergessen.

Das Gute am Home-Office: Pausen können auch für eine Wäsche oder den Gang zum Briefkasten genutzt werden.

Wenn man normalerweise von zu Hause aus arbeitet, würde es sich empfehlen, sich am Mittag zu verabreden. Je nach Auflage ist dies in der jetzigen Situation nicht möglich.  

Falls Sie (noch) keine beschlossene Home-Office-Pflicht haben:

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter abends jeweils den Laptop mit nach Hause nehmen. So sind Sie flexibel in der Umsetzung und können jeden Morgen entscheiden, ob von zuhause aus gearbeitet werden soll.